REVIDIERTE MATERIA MEDICA HOMOEOPATHICA  

 

Die Revidierte Materia medica veröffentlicht die Ergebnisse von Diskussionen und Workshops verschiedener homöopathischer Arbeitsgruppen.

Die Beschäftigung mit der Masi-Methode führte die beiden Autorinnen bereits in den 1990er-Jahren zu wesentlichen  Erkenntnissen zur Miasmenlehre, dem Studium kleiner  Arzneien und zur Anamnese-Technik. 

Während der siebenjährigen Entstehungszeit des vorliegenden 5. Bandes der Revidierten Materia Medica hat sich die Entwicklung in der Homöopathie dramatisch beschleunigt:
Die Systematisierung und Neustrukturierung der Materia Medica hat sich etabliert - man denke an die wichtigsten Vordenker in diesem Bereich wie Massimo Mangialavori, Jan Scholten, Rajan Sankaran und andere.

Die vorliegende Revision der Materia Medica stützt sich nach Möglichkeit auf originale Prüfungssymptome oder auf eigene Verreibungsprüfungen. Daraus leiten sich die Hypothese der betreffenden Arznei ab. 

Dank einer Verreibungsprüfung ist es gelungen, die einheimische Schmerwurz, "L'herbe aux femmes battues", Tamus communis erstmals für den homöopathischen Arzneimittelschatz zu erschliessen. 

Es ist den Autorinnen wichtig, die genaue Nuancierung eines Mittelcharakters zu erfassen. Bis jetzt haben sie aus diesen Erkenntnissen keine allgemeinen Schlüsse zu Familieneigenschaften gezogen. Schon öfter konnten sie aber feststellen, dass sich ihre Studienergebnisse zu einzelnen Arzneien gut in die Beschreibungen von Familien oder Mittelgruppen anderer Autoren einfügen. 

Insgesamt werden in der Revidierten Materia Medica  Band 1-5 und in der vorgängig publizierten MMH bisher rund 200 Arzneimittel  beschrieben. 

Diese sind unter www.masiwiki.homiz.ch mit einem Jahresabonnement auch online zugänglich.

Eine sorgfältige Einführung in die Masi-Methode und in den strukturellen Aufbau der Bücher findet sich im Vorwort zu Band 1. 

  

Die Revidierte Materia medica bietet:  

  • Eine schlüssige Erklärung der Miasmen – von der  starren  miasmatischen Einteilung zur miasmatischen Dynamik. 
  • Einen  einzigartigen  Weg zum Verständnis der Grundproblematik kleiner und wenig  bekannter  Mittel.
  • Den Zugang zum Arzneimittel über die originalen Prüfungssymptome, sowie deren Gliederung in inhaltliche Themen.
  • Die  Vernetzung sonderbarer und auffälliger Symptome mit der Welt  der  Mythen, Märchen, Symbole, Etymologie, Philosophie im Licht  der  Mittelhypothese. Zu jeder Substanz gibt es eine ganzseitige  Farbabbildung.